Shell SmartPay in der Praxis

Am Thema Mobile Payment versuchen sich schon seit einiger Zeit die verschiedensten Akteure. Aber bisher beißen sich alle die Zähne daran aus, einen echten Mehrwert für den Kunden zu leisten. Auch der Ölkonzern Shell testet seit Juli 2017 an Tankstellen in Hamburg und Berlin das mobile Bezahlen per App. Shell SmartPay verbindet Bezahlen, Rabattprogramm und elektronischen Kassenzettel. Wie sich die App in der Praxis schlägt, lest Ihr hier.

Dass ich für Mobile Payment auch für dieses und nächstes Jahr eher schwarz sehe, habe ich ja gerade erst in meiner Kolumne im finletter beschrieben. Dennoch lohnt es sich natürlich, einzelne Versuche aufmerksam zu beobachten. Ein durchaus interessanter Anlauf hat der Ölkonzern Shell im Juli 2017 an seinen Tankstellen in Hamburg und Berlin gestartet.

Grundlage ist die mobile App von Shell. Diese eigentlich eher grausige App bietet ein buntes Sammelsurium an Funktionen und stammt geradewegs aus der UX-Hölle. Sie beherbergt u.a. aktuell Shop-Angebote, eine Stationssuche, 360°-Videos aus der Formel-1, das Shell ClubSmart-Programm und eben die Payment-Funktion.

Die Grundlagen von Shell SmartPay

Bei der Einrichtung der SmartPay-Funktion muss der Nutzer zunächst eine fünfstellige Sicherheits-PIN vergeben, die bei jedem Start der Funktion, aber auch nach jeder Bildschirmsperre eingegeben werden muss. Das ist wenig verwunderlich, schließlich geht es hier um (un-)bares Geld. Anschließend muss die App mit dem PayPal-Konto des Nutzers verknüpft werden.

Das ist zwingende Voraussetzung für die Nutzung von SmartPay, alle anderen Bezahlarten sind (derzeit noch) ausgeschlossen. Die direkte Belastung des Girokontos per SEPA-Lastschrift, die Nutzung von Kreditkarten oder andere Payment-Verfahren werden (noch) nicht unterstützt. Dass sich hieran künftig noch etwas ändern wird, darauf deutet das Menü zur Auswahl der Zahlungsmethode hin. Es wäre ansonsten völlig überflüssig.

Den vollständigen Artikel lest Ihr als Gastartikel im IT Finanzmagazin.

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Test: Shell SmartPay in der Praxis – UX aus der Hölle, überladenes Sammelsurium & Performance-Probleme

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