Wie Immobilien-Crowdinvesting die Branche revolutioniert [Gastbeitrag]

Immobilienprojekte benötigen sehr viel Kapital. Klar, dass Banken dabei als Darlehensgeber seit jeher eine wichtige Rolle spielen. Kaum eine andere Institution kann so große Kredite anbieten; Privatanleger schon gar nicht. Banken dürfen Finanzierungen nur bis zum Beleihungswert bereitstellen. In der Regel sind das etwa 70 % des Gesamtprojekts. Entsprechend muss zur Risikobegrenzung auch der Kreditgeber Eigenkapital, in der Regel 30 % des Projektvolumens, zur Verfügung stellen. Hier bietet sich das sogenannte Mezzanine-Kapital an. Immobiliengesellschaften können es aufnehmen, um einerseits ihre eigenen knappen Kapitalressourcen zu schonen und anderseits die Eigenkapital-Vorgaben der Banken zu erfüllen und so die günstige Bank-Finanzierung zu erhalten. Bisher gehörte das Spielfeld Mezzanine Finanzierung allein den Großinvestoren. Mit dem Aufkommen der Fintechs ergeben sich in diesem Bereich für Immobiliengesellschaften wie auch für Privatanleger ganz neue Möglichkeiten.

weiterlesen