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Geldanlage Tagesgeld: Sicher und flexibel

Werbung – In Zeiten von Niedrigzinsen wirkt die Anlageform Tagesgeld auf den ersten Blick wenig reizvoll. Doch gibt es zahlreiche Vorteile, die Anleger nach wie vor auf ein Tagesgeldkonto setzen lassen. Dazu gehört die hohe Sicherheit ebenso wie die Flexibilität des Zugriffs auf das Guthaben. Auch kommen die Anleger im europäischen Ausland oft in den Genuss höherer Zinszahlungen. Durch die Einlagensicherung bleibt auch im Ausland das Sicherheitsrisiko gering.

Tagesgeld – was ist das eigentlich?

Ein Tagesgeldkonto ist ein Sparkonto, dessen eingezahlte Beträge jederzeit für den Inhaber verfügbar sind. Anders als bei einem Festgeldkonto mit Laufzeiten von teilweise mehreren Jahren kann das Guthaben somit jederzeit auf ein zuvor festgelegtes Referenzkonto überwiesen werden. Ob zum Teil oder komplett – die Höhe des Auszahlungsbetrages ist flexibel.

Umgekehrt kann vom Referenzkonto aus Geld in beliebiger Höhe auf das Tagesgeldkonto überwiesen werden. Allerdings sind außer den Überweisungen auf das Referenzkonto des Inhabers keinerlei Transaktionen auf dem Tagesgeldkonto möglich. So ist ausgeschlossen, dass Dritte Zugriff auf das Guthaben des Sparkontos haben.

Vor- und Nachteile von Tagesgeld

Durch die hohe Zugriffssicherheit ergibt sich bereits ein erster Vorteil für Sparer. Ein weiterer Vorteil ist die Flexibilität. Das Geld bleibt für spontane Anschaffungen jederzeit griffbereit. Außerdem bieten einige Banken eine Zinsgarantie von mehreren Monaten bis zu einigen Jahren. Durch attraktive Neukundenangebote mit Prämienzahlung können sich Kunden trotz Niedrigzinsen einen kleinen Aufschlag auf ihr Guthaben sichern.

Aufgrund der kurzen Laufzeiten von Tagesgeldkonten ist ein Wechsel zu anderen Banken fast immer möglich. Momentan bieten Banken mit attraktiven Angeboten meist zwischen 0,40 % und 0,50 % Zinsen p.a. (Beispiele von der Renault Bank Direkt und der Resurs Bank, Stand: November 2019).

Alternativen zum Tagesgeldsparen

Allerdings gelten die Zinszahlungen bei Tagesgeldkonten oft nur bis zu einem bestimmten Betrag. Wer mehr Guthaben angespart hat, entscheidet sich daher häufig für die Alternative Festgeldkonto. Diese ist anders als das Tagesgeldkonto an gewisse Laufzeiten gebunden und ermöglicht somit den Zugriff auf das Guthaben nur nach Ablauf einer bestimmten Zeit.

Eine Ausnahme bilden sogenannte Flexgelder: Diese können vorzeitig gekündigt werden, oftmals trotzdem mit Zinszahlung für die gesamte Laufzeit. Festgeldkonten werden in Deutschland aber nicht immer besser verzinst als Tagesgeldkonten; hier lohnt sich der Blick auf Angebote im Ausland.

Tagesgeld im Ausland – Ist das sinnvoll?

Bei durchschnittlichen Zinszahlungen von 0,25 bis 0,30 %, selten etwas mehr, wirkt das Tagesgeldkonto für viele Sparer wenig attraktiv. Im Vergleich zu deutschen Zinszahlungen liegen jene im Ausland manchmal etwas höher. Beispielsweise bietet die Bulgarien First Investment Bank 0,65 % p.a. Zinsen auf das Guthaben des Tagesgeldkontos, die Banca Progetto in Italien 0,60 % p.a. (Stand: November 2019). Dadurch lässt sich in kürzerer Zeit mehr Guthaben ansparen.

Durch die Einlagensicherung sind Tagesgeldguthaben sowohl im In- als auch im europäischen Ausland vor der Bankenpleite geschützt. Bis zu 100.000 Euro pro Kunde und Bank werden jeweils gesichert. Darüber hinaus gehende Beträge können bei einigen Banken überdies durch einen speziellen Fonds geschützt werden – oder Kunden verteilen diese auf mehrere Geldinstitute in mehreren Ländern. Eine 100-prozentige Garantie auf die Sicherung gibt es aber nicht. Ein Blick auf die Bonität im Ausland hilft dabei, das Risiko von Verlusten durch Bankenpleiten zu verringern.

Vergleich von Tagesgeld für bestmögliche Zinszahlung

Durch einen Vergleich im Vorfeld der Auswahl des Tagesgeldkontos kann der aktuell günstigste Zinssatz mit wenig Aufwand ermittelt werden. Über den Online-Anbieter WeltSparen lassen sich unterschiedliche Tarife und Zinszahlungen, auch von Banken im Ausland, vergleichen. Lediglich der gewünschte Anlagebetrag muss für einen Vergleich eingegeben werden; schon finden sich entsprechende Angebote samt Zinssatz und möglicher Prämie für die Eröffnung. Ein Tagesgeldkonto muss dabei nicht zwingend bei der Bank eröffnet werden, bei der bereits ein Girokonto vorhanden ist. Das lässt Sparern Flexibilität bei der Auswahl.

Bildnachweis: Beitragsbild (Photo by Pixabay from Pexel)

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